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12.11.2018
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Vorstand der DOG – Zweigstelle KREIS Düren einstimmig wiedergewählt

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Die Anfangsjahre

Die Anfangsjahre als
olympische Fördergesellschaft

Am Anfang stand die Idee zur Gründung einer olympischen Fördergesellschaft – geboren und ausgereift in den Köpfen von Wilhelm Garbe, Karl Hahne und Georg von Opel, die allesamt bei Continental tätig waren, sowie Carl Diem. Dieser Verein sollte in der wirtschaftlich schwierigen Zeit der beginnenden 50er Jahre binnen kürzester Zeit Gelder und Mitglieder sammeln, damit Deutschland nach 16jähriger olympischer Abstinenz wieder bei den Olympischen Spielen „dabei sein" konnte.

Erster DOG-Präsident:
Dr. Georg von Opel (geb. 1912, gest. 1971)

Am 5. Januar 1951 hob sich die Deutsche Olympische Gesellschaft im Frankfurter Senckenberg-Museum selbst aus der Taufe. Und sogleich ging das Team um den einstimmig zum ersten Präsidenten gewählten Georg von Opel mit Enthusiasmus an die schwere Aufgabe. „Mehr als eine Million der noch druckfrischen, jungen Mark sollte die DOG für das NOK erwirtschaften - und das in einer Zeit, wo der bundesdeutsche Durchschnittsbürger nur eben einmal ein Zehntel des heutigen Geldes in der Lohntüte hatte”, schreibt Hilmar Dressler in einem Beitrag für die Zeitschrift Olympisches Feuer (1/2001). Insbesondere dem unermüdlichem Engagement Georg von Opels, der insgesamt 12.000 „Bettelbriefe" handschriftlich unterzeichnete, sei es zu verdanken gewesen, dass rechtzeitig zu den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki das „Olympia-Soll" mit knapp 1,1 Millionen Mark sogar übererfüllt wurde. Da nun auch die Bundesregierung mit einem Zuschuss von 400.000 DM nachzog, konnte bereits für die nächsten Spiele des Jahres 1956 eine beruhigende Rücklage gebildet werden, so Dressler. Insgesamt stellt die Deutsche Olympische Gesellschaft dem Nationalen Olympischen Komitee in den ersten 20 Jahren mehr als 3,6 Millionen Mark zur Förderung der Olympiamannschaften zur Verfügung.

Neben dem Ziel, die Deutschen Olympiateilnahmen zu ermöglichen, stand von Beginn an die Olympische Idee im Mittelpunkt des Engagements. Dies wurde auch in der Mitgliederzeitschrift ”Olympisches Feuer” deutlich, deren erste Ausgabe bereits im Dezember 1950 erschien. Bis heute reflektiert das Magazin Themen des Sports und der Olympischen Bewegung im Spiegel der Zeit.

Gleich nach ihrer Gründung baute die Deutsche Olympische Gesellschaft den DOG-Filmdienst auf. Mit dem Verleih von Dokumentarfilmen über Olympische Spiele, Olympische Geschichte und Kultur sowie Höhepunkte des Sports wurde olympisches Gedankengut in Bild und Ton verbreitet.

Ebenfalls in den 50er Jahren hat eine Institution ihren Ursprung, die lange Zeit ein Markenzeichen der Deutschen Olympischen Gesellschaft darstellte – die Griechenlandfahrt. Mit der Studienreise zu den olympischen Schauplätzen der Antike wurde das Lernen und Verstehen olympischer Zusammenhänge aus den Studierstuben direkt nach Olympia verlegt, damit sich die jungen Menschen vor Ort mit Ursprung und Gedankengut der Spiele auseinander setzen konnten. Seit den Anfängen sind zahllose Jugendliche und junge Erwachsene mit erfüllten Erwartungen von den olympischen Schauplätzen der Antike zurückgekehrt.