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11.11.2016
Darmstadt

Vom Jugenstilbahnhof bis Rio: DOGler informieren sich

11.11.2016
Darmstadt

„Die Spiele in Rio waren nicht vom Feinsten“

11.11.2016
Zum Volkstrauertag: Wider das Vergessen - Sportlerschicksale

Nelly Neppach - eine Tennislegende

04.11.2016
Bundes-Deligiertenversammlung

Den Blick nach vorne gerichtet - Erfolgreiche III. Delegiertenversammlung

04.11.2016
Odenwald

Bei dem zum fünften Mal in Folge durchgeführten Wettbewerb „Schule in Bewegung“ der Zweigstelle...

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Goldener Plan

Zwei erfolgreiche Kampagnen:
Goldener Plan und Fair-Play-Initiative

In den 60er Jahren bildete das "Memorandum zum Goldenen Plan für Gesundheit, Spiel und Erholung", kurz "Goldener Plan", die zentrale Aufgabenstellung. Für die Schaffung von Erholungs-, Spiel- und Sportstätten hatte die Deutsche Olympische Gesellschaft einen öffentlichen Investitionsbedarf von 6,3 Milliarden Mark ermittelt. Die Deutsche Olympische Gesellschaft selbst beteiligte sich mit 4,5 Millionen Mark für Beispiel-Anlagen und Planungskosten. „Dass schließlich nach 15 Jahren der Plan fast hundertprozentig erfüllt werden konnte, spricht für die Güte des Konzepts. Darauf kann die DOG heute noch stolz sein!”, kommentierte Hilmar Dressler in seiner kurzen Geschichte der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Auch darauf, dass das Präsidium des Deutschen Sportbundes nach der Wiedervereinigung die Grundidee wieder aufgriff und den "Goldenen Plan Ost" zur infrastrukturellen Verbesserung der Sportstättensituation in der ehemaligen DDR ins Leben rief.

Wichtiges Ziel der Deutschen Olympischen Gesellschaft war die Förderung von Nachwuchssporttalenten. Zu diesem Zweck erfolgte 1967 gemeinsam mit dem Deutschen Sportbund und dem Nationalen Olympischen Komitee die Gründung der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

In den 90er Jahren war eine weitere Kampagne überaus erfolgreich: die Fair-Play-Initiative des deutschen Sports, die 1988 anlief und deren Federführung die Deutsche Olympische Gesellschaft übernommen hatte. Unter dem Motto "Fair geht vor" wirbt die DOG gemeinsam mit den Partnern Deutscher Sportbund, Deutsche Sportjugend und Nationales Olympisches Komitee bis heute für die Einhaltung der sportlichen Regeln, Respekt, Loyalität und Gerechtigkeit im Sport. Hilmar Dressler betonte, „dass die Initiative ein notwendiger und auch wirksamer Schritt gegen die Entwertung des menschlichen Miteinanders gewesen ist. Dass überaus viele Schulen dieses erzieherische Thema in die gedankliche Welt der Kinder einfließen ließen und das „Fairhalten" zu einer wichtigen Lebensregel erhoben, belohnte die Anstrengungen”.