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Aktuelles

Seit vielen Jahren schon betreibt die Stadtsportjugend Brandenburg einen regen Austausch mit der israelischen Stadt Raanana. Organisiert wird dieser vom Verein für internationale Arbeit im Sport „Ra'anana e.V.”. Jedes Jahr fliegt eine Gruppe von deutschen Schülern nach Israel und umgekehrt.

Neben diesem Schüleraustausch findet ebenfalls jährlich ein Fachkräfteaustausch für Multiplikatoren statt. In diesem Jahr vertrat Felix Odebrett (Bundesjugendausschuss) als Fair Play Botschafter die Deutsche Olympische Gesellschaft bei diesem internationalen Austausch.

Die Multiplikatoren waren vor Ort in einer israelischen Gastfamilie untergebracht und hatten somit die einmalige Gelegenheit, das Alltagsleben in Israel hautnah mitzuerleben zu können sowie interessante Gespräche mit Einheimischen zu führen. Die Stadt, in der sie mit ihren Gastfamilien lebten, war Raanana. Raanana ist eine halbe Autostunde nordöstlich von Tel Aviv entfernt und gilt als grünste Stadt Israels.

Der erste Ausflug führte die Teilnehmer nach Jerusalem. Nach einem Besuch mit Führung durch das Holocaustmuseum ging es in die Altstadt von Jerusalem. Geschichtsträchtige Orte wie die Klagemauer, die al-Aqsa-Moschee oder dem Berg Golgota, aber auch die engen Gassen und Marktstände geben dieser bedeutenden Stadt ihren besonderen Charme.

Die nächste Busfahrt führte in die Wüste Negev. Nach einer sieben Kilometer langen Wanderung durch eine atemberaubende Wüstenlandschaft erreichte die Gruppe eine idyllische Oase. Sieben Kilometer später, zurück am Ausgangspunkt, stand der Besuch des Grabmals von Ben Gurion auf dem Programm. Hier wartete eine Besonderheit: Eine Zeltnacht mitten in der Wüste.

Von der Wüste Negev ging die Fahrt ans Tote Meer. In einem Selbstversuch überzeugten sich die jungen Sportler, dass selbst Nichtschwimmer hier nichts zu befürchten haben. Die zweite Städtereise hatte das nahegelegene Tel Aviv als Ziel. Nach einem Besuch im historischen Hafen von Jaffa, erkundeten sie die quirlig Innenstadt von Tel Aviv mit seinem reichhaltigen Markt.

Insgesamt standen zwei Tage zur freien Ausgestaltung zur Verfügung. Felix Odebrett nutzte den ersten dieser Tage, um mit vier anderen Mitreisenden die archäologischen Ausgrabungen in Caesarea zu bewundern. Von Caesarea führte der Weg weiter nach Akko, um die Kreuzfahrerfestung und die Al-Jazzar-Moschee zu besichtigen. Auch ein ausführlicher Spaziergang durch die Altstadt, die seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe ist, und dem dazugehörigen Basar blieb nicht aus. Der zweite Tag galt einem Besuch vorbei am See Genezareth über die Golanhöhen (hier war der Weg das Ziel) in die Drusenstadt Daliyat al-Karmil.

Der Zeitraum der Reise schloss das israelische Pessachfest ein. Dieses erinnert an den Auszug Ägyptens, also an die Befreiung der Israeliten aus der dortigen Sklaverei. Durch die Unterbringung in israelischen Gastfamilien bot sich die Gelegenheit, dieses Fest gemeinsam mit den Gastfamilien zu feiern und Teil der Zeremonien zu sein.

"Sport verbindet eben in allen Lebenslagen und lehrt Völkerverständigung wie sie im Buche steht. So bin ich dankbar, über diesem Wege Israel von seiner schönsten Seite kennengelernt zu haben und hoffe, dass dies nicht mein letzter Besuch im Heiligen Land gewesen ist.", lautet das Fazit von Felix Odebrett nach  einer einzigartigen Reise. 

Text und Fotos: Felix Odebrett