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07.08.2008

Die heimlichen Stars des Champion Clubs

Den zweiten Tag in Beijing nutzen die 35 Fair Play Botschafter auf verschiedene Weise: Bevor es abends zur Eröffnung des angesagten Champions Club ging, verbrachten sie den Tag entweder kulturell geprägt oder erkundeten die verschiedenen Viertel der Hauptstadt.

Während ein Teil der Gruppe nach günstigen technischen Artikeln suchte, wandelte der Rest auf den historisch geprägten Pfaden der Hauptstadt des Nordens (das ist die wörtliche Übersetzung von Beijing) und staunte über die Größe des Platzes des Himmlischen Friedens (Tiananmen).

Dort starteten sie die erste Fair Play Aktion: da alle das blau-grüne Abziehbildchen auf den Armen trugen, stand eine Traube von Chinesen um die jungen Botschafter herum und wollten auch das Tattoo, da sie das Logo kannten. Das anwesende Militär beobachtete die Aktion argwöhnisch, schritt jedoch nicht ein.

Am Abend waren die Fair Play Botschafter Ehrengäste bei der Eröffnungsfeier des Champions Club im Vergnügungsviertel Dongcheng, bei der sich die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport traf, unter anderem der weltbekannte Boxer Sven Ottke.

Der Champions Club ist ein Club dreier Berliner Geschäftsmänner (Top Sportmarketing, Max 2001 und Olympiastützpunkt Berlin), die vor ein paar Jahren die Idee hatten, aus einem alten kaiserlichen Reisspeicher einen Club für die deutschen Athleten und Sportfreunde zu gestalten. Herausgekommen ist ein stylischer und zudem sympathischer Ort, an dem sich die Besucher und auch die in Beijing lebenden Deutschen wohl fühlen und gerne wiederkommen. Die Weimarer Band „Rest of Best“, die unter anderem die Titelmelodie für das ZDF-Sportstudio sang und bereits Auftritte bei vier anderen Olympischen Spielen hatte, sorgte mit der gelungenen Mischung aus A-Capella, Rock’n’Roll und Schlagern für ordentlich Stimmung. Die Fair Play Botschafter wurden spontan zu Backgroundtänzern und rockten den Club gemeinsam mit der Band.

Marina Daub

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