19.08.2008
Athletenaufmarsch im Deutschen Haus
Ein krönender Abschluss am letzten Tag der Reise der 35 Fair Play Botschafter war die Einladung ins Deutsche Haus. Am Tag, an dem die Deutschem sowohl im Triathlon als auch im Gewichtheben eine goldene Medaille holen konnten, war das Deutsche Haus im Kempinski-Hotel voll mit den bekanntesten deutschen Athleten und die Fair Play Botschafter waren mittendrin.
Der Vormittag verbrachten die Fair Play Botschafter mit unterschiedlichen Aktionen. Ein Teil der Gruppe folgte der Einladung ins französische Haus, andere nahmen am letzten Tag noch mal die Möglichkeit wahr, einen Wettkampf direkt vor Ort zu verfolgen.
Um die letzten Mitbringsel und Geschenke für die Daheimgebliebenen zu ergattern, fanden viele auch den Weg in einen der bekannten „Fake-Markets“. In diesen ist eines besonders gefragt: Feilschen, feilschen und nochmals feilschen. Ist dieses erfolgreich kann schon mal ein T-Shirt für umgerechnet zwei Euro, eine Perlenkette für drei Euro oder aber auch ein nachgemachter iPod für zehn Euro erstanden werden.
Am Nachmittag folgte der Besuch des deutschen Hauses, was einen der Höhepunkte des Aufenthaltes der 35 Fair Play Botschafter darstellte. Schon nachmittags wurden die Fair Play Botschafter durch das gesamte Haus geführt und konnten sich den Ort der täglichen Pressekonferenz, als auch der Sportmarketingabteilung und der Presseagenturen anschauen.
Ebenfalls im deutschen Haus befindet sich das ARD-Studio für das Sportschau-Spezial „Harry und Waldi“ und der ZDF-Fernsehgarten. Hier erhielt die Gruppe eine Akkreditierung für den ganzen Tag. Dies wurde auch dementsprechend ausgenutzt und während Speis und Trank mischten sich die Botschafter unter die dort anwesenden Sportler und Funktionäre.
Im Laufe des Abends wurden im stilvollen Garten des Deutschen Hauses die Triathleten Jan Frodeno (der am selbigen Tag Gold holte), Christian Prochnow und Daniel Unger, der Turner Fabian Hambüchen (Bronzemedaillen-Gewinner am Reck), die Ruderin Kathrin Boron und der Gewichtheber und Goldmedaillen-Gewinner Matthias Steiner interviewt. Auch zu Gast waren neben den zahlreichen Judokas und Hockeyspielern der deutschen Nationalmannschaft die Schwimmlegende Franziska von Almsick und Handball-Bundestrainer Heiner Brand.
Die jungen Fair Play Botschafter konnten somit im Kreise der besten deutschen Athleten ihren letzten Abend in Peking genießen, die gemachten Kontakte vertiefen oder nochmals neue knüpfen.
Die meisten der Gruppe fragten sich an diesem Abend eines: Wie konnte die Zeit nur so schnell vergangen sein? Und musste die Reise nun schon wirklich zu Ende sein?
Doch eines machte der Abend klar: Die jungen Fair Play Botschafter hatten in den zwei Wochen in Peking die Möglichkeit gehabt, unglaublich viele deutschen Athleten zu treffen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Sie hatten die Chance, viele Wettkämpfe zu sehen und mittendrin im Geschehen der Olympischen Spiele zu sein. Und sie nutzten alle Herausforderungen und Gelegenheiten, für den Fair Play Gedanken einzustehen und ihn in die Welt zu tragen.
Als das Interview mit Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen an diesem Abend im Fernsehen zu sehen war, wurde unter vielen anderen Beispielen offensichtlich, dass die Fair Play Botschafter so einiges erreicht hatten: Britta Steffen trug das Fair Play-Tattoo auf ihrem Arm.




