Aktuelles

26.07.2017
Berlin

Berliner DOG plant Schulprojekt mit Olympia- und Paralympicsteilnehmern

24.07.2017
Südniedersachsen

Die DOG Südniedersachsen bei den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften 2017 in Erfurt

17.07.2017
Darmstadt

DOG-Beteiligung beim Sport- und Spielfest

17.07.2017
Berlin

degewo-Schülertriathlon 2017: Schule am Bienwaldring aus Berlin-Neukölln ausgezeichnet

10.07.2017
Aktuelles aus der Bundesgeschäftsstelle

Die Bundestagung der Deutschen Olympischen Gesellschaft e.V. findet am 21. Oktober 2017 im...

weitere News...

Fair Play in Beijing – 27.000 Fair Play Tattoos verteilt

„One World - One Dream“

So lautete das Motto der XXIX. Olympischen Spiele in Peking.  35 junge Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet reisten als Fair Play Botschafter für 17 Tage in Chinas Hauptstadt und sorgten dafür, dass das Motto durch zahlreiche Aktionen wieder belebt werden konnte.

 „30.000 Fair Play Klebetattoos haben wir im Vorfeld drucken lassen“, berichtete Dennis Buttler, stellvertretender Vorsitzender des Bundesjugendausschuss (BJA) „und wollen diese, die in 12 Sprachen übersetzt wurden, an Sportler und Sportbegeisterte verteilen.“ Eine hohe Zielsetzung, die sich die jungen Fair Play Botschafter gesetzt hatten. Aber je präsenter sich die Botschafter auf Pekings Straßen und in den Stadien zeigten, desto freudiger wurden sie bereits von weitem als „die Fair Play Botschafter“ begrüßt. So schmückten innerhalb kürzester Zeit die Tattoos viele Oberarme, Hände oder auch Gesichter der Athleten, Zuschauer und Einheimischer.

Ob auf dem Platz des Himmlischen Friedens, an der Chinesischen Mauer, in der Verbotenen Stadt, in den Stadien bei Wettkämpfen oder bei Presseterminen – die Fair Play Botschafter warben permanent bei den Menschen für den Fair Play Gedanken. Auch Deutschlands Goldschwimmerin Britta Steffen, die die jungen Botschafter im Champions Club kennen lernte, trug in der Sportshow bei Franzi von Almsick das Tattoo auf dem Oberarm. Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung und der Deutsche Botschafter in Peking, Dr. Michael Schäfer, taten bei offiziellen Terminen ihre Unterstützung für Fair Play und die Aktionen der DOG-Jugend kund.

In einem eigens für die Olympischen Spiele angefertigten Fair Play Buch schrieben viele Sportler, Funktionäre und Politiker nieder, welche Bedeutung Fair Play hat und inwiefern persönliche Erfahrungen vorliegen.

„Wir haben unser Ziel mit letztlich 27.000 verteilten Tattoos zwar nicht ganz erreicht, aber dennoch mit unserer Aktion mehrere Millionen Menschen erreicht.“, freut sich Oliver Buttler, Vorsitzender des Bundesjugendausschusses, der auf den „Multiplikatoreneffekt der Träger bei öffentlichen Auftritten sowohl im Deutschen, als auch im internationalen Fernsehen stolz verweist“. Sein Bruder Dennis blickt in die Zukunft: „Jetzt müssen wir weiter dran bleiben und hoffen, dass auch in den deutschen Sportstrukturen Funktionäre für diese Werte einstehen und sie unterstützen!“

Sport in Beijing

Je dunkler der Abendhimmel wurde, desto faszinierender wirkte das Olympic Green: Der tagsüber blaue „Würfel“ (National Aquatics Center), in dem die Schwimmwettkämpfe ausgetragen wurden,  wechselt ab 18 Uhr die Farbe und erstrahlte dann in Gelb, Grün oder Lila. Die berühmte Konstruktion, die wir als „Vogelnest“ kennen (National Stadium), erstrahlt in warmen Rot- und Gelbtönen.

Durch diese netten Nebeneffekte gerät der Sport aber nicht in den Hintergrund, sondern prägt das sowieso schon einmalige Erlebnis der Wettkämpfe noch mehr.

Zahlreiche Karten hatten die Fair Play Botschafter für die Wettkämpfe vom Bundesjugendausschuss erhalten, um die Athleten anzufeuern, mit Menschen aus aller Welt ins Gespräch zu kommen oder einfach nur um seinen eigenen Sport bzw. Teamkollegen oder Geschwister bei Olympia sehen zu können.

Gleich am ersten Tag durften die Sportler die deutschen Damen und Herren beim Beachvolleyball anfeuern. Danach ging es Schlag auf Schlag: Beachvolleyball, Hockey, Badminton, Baseball, Softball, Schießen, Judo, Ringen, Rudern, Boxen, Volleyball oder Leichtathletik – die jungen Sportfans aus Deutschland waren fast überall und feuerten die Sportler an.

Internationale Häuser der NOK´s in Beijing

Viele Nationen hatten, wie Deutschland mit dem „Deutschen Haus“ im Kempinski Hotel, ihre eigenen Häuser, das heißt Hauptquartiere für die Zeit der Spiele in Peking. Die Häuser waren Wirkungsstätte und Treffpunkt der jeweiligen NOKs, Athleten, Familienangehöriger, Sponsoren oder auch Fans aus aller Welt. Allerdings standen die Häuser keineswegs jedem offen, so dass hier dem Besucher der begehrte Einlass nur nach vorheriger Einladung gewährt wurde.

Die Fair Play Botschafter waren jedoch international gern gesehene Gäste und hatten so in viele Häuser Einladungen erhalten. Hier wurden ihnen nicht nur Einblicke in die unterschiedlichen Kulturen und Arbeitsweisen im Sport, sondern auch die Möglichkeit zur Diskussion mit Sportlern und Funktionären aller Ebenen zum Thema Fair Play gegeben.

Die jungen Botschafter für faires Miteinander waren beeindruckt von den Gesprächen mit den Sportlern und konnten ebenfalls imponieren, dass sie sich ehrenamtlich für den Fair Play Gedanken einsetzen.

Zu Gast waren sie unter anderem in Holland, Österreich, Frankreich oder der Schweiz, die an dem Konzept der DOG-Jugend großes Interesse für eigene Maßnahmen und die nächsten Spiele haben.