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Aktuelles zu PyoengChang 2018

Lindberg wird Chefin der IOC-Koordinierungskommission

Die Schwedin Gunilla Lindberg wird Chefin der Koordinierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für die Olympischen Winterspiele 2018 in PyoenChang.

IOC-Präsident Jaques Rogge traf die Entscheidung einen Monat nachdem die südkoreanische Stadt in Durban/Südafrika vor München/Deutschland und Annecy/Frankreich als klarer Sieger hervorgegangen war. Lindberg war bereits Chefin der Evaluierungskommission vor der Wahl für 2018 und war in Durban auch in die IOC-Exekutive zurückgekehrt.


 

PyoengChang 2018

Die 23. Olympischen Winterspiele finden vom 9. bis 25. Februar 2011 in PyoenChang statt. Die Entscheidung wurde am 06. Juli 2011 im südafrikanischen Durban durch den IOC-Kongress getroffen. Der Favorit PyoengChang konnte sich nach zwei gescheiterten Anläufen für 2010 und 2014 gegen München und die als Aussenseiter gehandelte französische Stadt Annecy durchsetzen.

Bereits im ersten Wahldurchgang erhielten die Südkoreaner die absolute Mehrheit. Für einen Sieg im ersten Durchgang hatte ein Kandidat - bei 95 Stimmberechtigten - die absolute Mehrheit von mindestens 48 Stimmen erreichen müssen. Die Stimmen verteilten sich dabei folgendermaßen: 63 Stimmen für Südkorea, 25 für München und nur 7 für Annecy aus Frankreich.

Pyeongchang hatte sich bereits zum dritten Mal für die Olympischen Winterspiele beworben. Für die Spiele in 2010 unterlagen die Südkoreaner Vancouver (Kanada), für 2014 musste man Sotschi (Russland) den Vorrang lassen. 1988 war die südkoreanische Hauptstadt Seoul Ausrichter der Olympischen Sommerspiele.

Bewerbungschef Cho Yang Ho sagte, dass man jetzt wirklich bereit sei. "PyeongChang 2018 ist eine nationale Priorität der koreanischen Regierung - und das schon seit zehn Jahren", betonte auch Südkoreas Staatspräsident Lee Myung-Bak.

Mit ihrem Konzept "Neue Horizonte" wiesen die Südkoreaner auf den noch zu erschließenden Wintersportmarkt im Kontinent Asien hin. In einer Umfrage des IOC im Frühling lag die Zustimmung innerhalb der Bevölkerung in PyoengChang bei 92 Prozent.