News

14.05.2012
Sitzung des Landesverband NRW

Neuer Vorsitzender Manfred Rixecker lädt ein.

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10.05.2012
Ehrungen beim Sportkreistag Heilbronn

"Ehre, wem Ehre gebührt".

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03.05.2012
Sportlerehrung

Gemeinde Mossautal ehrt SportlerInnen.

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23.04.2012
Kreativwettbewerb der DOG Odenwaldkreis

Sportförderklassen des Gymnasiums Michelstadt beteiligten sich.

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23.04.2012
DOG-Talk „Olympia hautnah“

Claudia Pechstein berichtete über ihren Kampf um Rehabilitierung.

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Die Sportstätten

Die Sportstätten

Eine wichtige Rolle in einer erfolgversprechenden Bewerbungskampagne nimmt also die Planung der Sportstätten ein. Hierbei wurden die Überlegungen der deutschen Wintersportverbände eingebracht. Das Grundkonzept war bereits im Rahmen einer Machbarkeitsstudie präsentiert und im Dezember 2007 vom DOSB einstimmig bestätigt worden. Dabei werden in einem sogenannten „Zwei- Cluster-Konzept“ zwei zentrale Standorte für die olympischen Wettkämpfe ausgewiesen:

„Eis-Cluster“ München

Alle Wettbewerbe auf Eis (Eisschelllauf, Eiskunstlauf, Short Track, Eishockey und Curling) sowie die Eröffnungs- und Schlussfeier werden im Münchner Olympiapark stattfinden. Am Rathaus, also im Herzen der Stadt, wird zudem eine „Medal-Plaza“ eingerichtet, die als publikumswirksamer Schauplatz für die Siegerehrungen dienen soll.

„Die Zusammenfassung des Eis-Clusters in der beeindruckenden Kulisse des Olympiaparks, der wie keine andere olympische Anlage auf der Welt seit Jahrzehnten hervorragend angenommen wird und damit bereits ein großes Zeichen für die Nachhaltigkeit setzt, ist eine der Besonderheiten unserer Bewerbung und macht diese so attraktiv“, stellt Münchens Oberbürgermeister Christian Ude heraus und ergänzt: „Die derzeitige Diskussion um eine neue Mehrzweckhalle im Olympiapark zeigt, wie nachhaltig das Sportstättenkonzept an- gelegt ist und wie gut es sich in den Entwicklungsplan der Landeshauptstadt einfügt.“

Für die beiden Eishockey-Turniere (Männer und Frauen) ist eine neu zu errichtende Halle am Standort des jetzigen Eissportzentrums sowie die neue Multifunktionshalle auf dem Gelände der Event-Arena vorgesehen. Eiskunstlauf und Short Track sind in der großen Olympiahalle geplant. Die Curling-Wettbewerbe sollen in der temporär umgebauten Olympia-Schwimmhalle stattfinden, während sich die Eisschnellläufer in einer Halle messen würden, die auf dem nahegelegenen TUM Campus der Technischen Universität vorgesehen ist. Als stimmungsvoller Rahmen für die Eröffnungs- und Schlussfeier bietet sich das Olympiastadion mit seinen ca. 70.000 Zuschauerplätzen an. Für die Paralympischen Spiele gilt dieselbe Verteilung, allerdings findet das Curling-Turnier in der neuen Halle am Standort des heutigen Eissportzentrums statt.

Auch für die Errichtung eines Olympischen Dorfes mit etwa 3.500 Betten wurde eine sehr gute Lösung gefunden. Die notwendigen, barrierefreien Neu- und Umbauten sollen auf entsprechenden Teilflächen des Bundeswehr- Verwaltungszentrums Platz finden, deren Nähe zum Olympiapark für die Athleten einen unschätzbaren Vorteil bieten: So wie für die Bewohner des „Dorfes“ von 1972 werden auch 2018 für die Betreffenden „kurze Wege“ garantiert sein.

Die Vertreter der Medien werden ebenfalls keine langen Anfahrtswege zu den Sportstätten in Kauf nehmen müssen. Sie werden nämlich in einem temporären Mediendorf nahe des „Main Media Center“ in der Münchner Messe sowie im „Olympic Media Village“ am Rand des Olympiaparks und in umliegenden Hotels beste Wohn- und Arbeitsbedingungen vorfinden. Das „Olympic Media Village“ soll im Anschluss an die Spiele ebenso wie das Olympische Dorf der Münchner Bevölkerung als innenstadtnahes, innovatives Wohnviertel mit hohen energetischen Standards zur Verfügung stehen, und es ist keine allzu vermessene Prognose, dass dieses Angebot ebenso angenommen werden wird, wie seinerzeit die entsprechenden Anlagen der Spiele von 1972.

„Schnee-Cluster“ Garmisch-Partenkirchen

Für die alpinen und nordischen Wettbewerbe ist in Garmisch-Partenkirchen ein „Schnee- Cluster“ vorgesehen; hier ist ebenfalls ein erhebliches Potential an hochkarätigen Sportstätten bereits verfügbar. So können die Alpin-Wettbewerbe auf der bewährten Kandahar-Abfahrt stattfinden, mit Ausnahme des Spezial- sowie des Kombinationsslaloms, für die sich, die ebenfalls vielfach erprobte Weltcup-Strecke am Gudiberg anbietet. Diese befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Skistadion, in dem neben den Sprungwettbewerben von der großen und der kleinen Schanze auch die Aerial- und Moguls-Wettbewerbe durchgeführt werden können. Für Parallel-Giant Slalom sowie Snowboard- und Ski-Cross steht die Hornabfahrt am Hausberg zur Verfügung.

Schwieriger war es, einen unter sportfachlichen, verkehrstechnischen und ökologischen Gesichtspunkten optimalen Standort für die Biathlon- und die Langlauf-Wettbewerbe zu finden. Durch entsprechende Umweltscreenings sowie der Unterstützung wichtiger Umweltverbände wurde unterhalb der Romanshöhen im Norden Oberammergaus ein hervorragend geeignetes Gelände gefunden. Aus Gründen der besseren Umweltverträglichkeit wurde auch die Halfpipe in diesem Gebiet, am „Amihang“ verortet.

Damit auch die Teilnehmer an den Schneewettbewerben bestens untergebracht sind, werden 2.500 Betten im sogenannten „Snow Village“ zur Verfügung stehen, während für die Vertreter der Medien ein „Sub-Media-Center“ vorgesehen ist.

Die Kunsteisbahn Königssee

Mit dem Konzept für die Schneewettbewerbe können die erforderlichen Eingriffe in geschützte Gebiete auf ein Minimum reduziert und damit neue Maßstäbe für Großveranstaltungen im Wintersport gesetzt werden. Mit diesem Ansinnen korrespondiert auch die Einbeziehung der bestehenden Kunsteisbahn Königssee, auf der 2018 die olympischen Bob-, Rodel- und Skeleton-Wettbewerbe stattfinden sollen. Modernisierungsmaßnahmen an der Bahn werden bis 2011 abgeschlossen sein, so dass sich der Eiskanal bereits zu den Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften im Jahr 2011 olympiatauglich präsentiert. Die rund 300 Aktiven werden in einem bis 2018 fertig gestellten Hotelkomplex untergebracht sein.

München 2018 GmbH I Warum München 2018?