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Kleine Einführung in die Olympische Symbolik

Die Olympischen Ringe

Hätten Sie´s gewusst? Es war der Meister persönlich, der auch das wichtigste "Logo" der Olympischen Bewegung, die Olympischen Ringe, kreierte. Pierre de Coubertin, der "Erfinder" der Olympischen Spiele der Neuzeit, entwickelte im Jahre 1913 die olympische Flagge, die auf weißem Fond fünf ineinander verschlungene Ringe in den Farben blau, gelb, schwarz, grün und rot (in der Reihenfolge vom Fahnenmast ausgehend) zeigt. Seine ursprüngliche Idee war es, dass sich aus der weißen Grundfarbe und den fünf weiteren Farben die Nationalflaggen aller Staaten der Welt zusammenstellen ließen. Heute symbolisieren die Ringe die fünf Kontinente und das Treffen der Athleten aus aller Welt bei den Olympischen Spielen. Wichtig ist, dass Coubertin die Farben der Ringe niemals einzelnen Kontinenten zugeordnet hat.

Die Olympische Hymne

Die musikalische Begleitung überließ Coubertin in den Anfängen der Olympischen Spiele der Neuzeit allerdings Weggefährten vom Fach. So wurde die Olympische Hymne zu den Spielen von 1896 von Spiridon Samaras komponiert. Der Text stammt von Kostas Palamas. Die Hymne ist bis heute Bestandteil aller wichtigen Ereignisse der Olympischen Bewegung.

Das Olympische Feuer

Das Olympische Feuer brannte erstmals während der Spiele 1928 in Amsterdam. Seit Berlin 1936 wird es in einem Fackellauf, damals entwickelt von Carl Diem, dem Chef des Organisationskomitees der Berliner Spiele, aus dem griechischen Olympia in die jeweilige Olympiastadt gebracht. Dabei wird die Fackel im Hain von Olympia am Fuß des Kronoshügels mit Hilfe eines Hohlspiegels an der Sonne entzündet.

Der Olympische Eid

Ein olympischer Eid wurde zum ersten Mal 1920 in Antwerpen gesprochen. Seitdem gehört er zu den festen Bestandteilen des Olympischen Zeremoniells. Bei den Spielen in Turin lautete der Eid: "Im Namen aller Athleten verspreche ich, dass wir die gültigen Regeln respektieren und befolgen und uns dabei einem Sport ohne Doping und Drogen verpflichten, im Geiste der Sportlichkeit, zum Ruhme des Sports und zur Ehre unserer Mannschaften."

Quelle: NOK-Pressedienst 40/2001, 9.11.2001

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