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Die Turbolenzen in diesem vorolympischen Jammertal hätten heftiger nicht sein können. Ein wochen- und monatelanges Beben an verschiedenen Manipulations-, Aufklärungs- und Politfronten, ein schier endloses Geschacher und Gezerre im internationalen Stellungskrieg der Funktionäre, eine Gefühlslage der Ratlosigkeit und des Zweifels bei den Sportfreunden weltweit: Steht also der olympische Offenbarungseid bevor? Diese Frage, man mag sie zwar noch so gerne verdrängen, wird bereits vielfach aus Überzeugung bejaht.

Unsere Zeitschrift, liebe Leserinnen und Leser, ist und bleibt natürlich bemüht, den olympischen Überlebenskampf sach und fachgerecht zu begleiten, Orientierungs- und Argumentationshilfe zu liefern. In diesem Heft also der letzte Stand der Dinge, bevor bei den Spielen von Rio das nächste Kapitel im Zeichen der Ringe geschrieben wird. „Letzter Stand“ muss aber heißen, das alle Autorenkompetenz in unserer Quartalspublikation vor aktuellen Entscheidungen zur Veränderung der Lage passen muss. Der Gesamtsituation zum Trotz ... beste olympische Wünsche!

Für den kleinen Sport mit seinen großen Wirkungsfeldern gibt es, wie gewohnt, auch in dieser Ausgabe gute Beispiele. Schließlich bieten wir eine Fortsetzung zum Thema „10 Jahre DOSB“ vom letzten Heft an. Das kritische Resümee hat große und zustimmende Resonanz von der Politik über Verbände bis zu den Medien erfahren. Es lässt sich in dem Satz zusammenfassen: Das musste einmal gesagt oder geschrieben werden! Beim DOSB ist die Bilanzierung verständlicherweise nicht so gut angekommen. Eine Einladung aus dem Presse- und Vorstandsbereich der Dachorganisation an Autoren, Herausgeber und Redaktion zur Klärung strittiger Positionen im kleinen Kreis wurde von unserer Seite abgelehnt. Wir hätten eine kleinteilige Rechthabe-Diskussion unangemessen gefunden.

Schließlich war der Kern der Kritik ja der gesellschaftspolitische Scheinriese DOSB. Eine schriftliche Stellungnahme, die keine Gegendarstellung war, erging sich dann auch nur im Klein-Klein der punktuellen Rechtfertigung. Jetzt also - an der Schwelle des 2. DOSB-Jahrzehnts - die Zukunfseinschätzung der Arbeit des Dachverbandes von der Spitze bis zur Breite. Das Ganze natürlich im Lichte seines notwendigen gesamtgesellschaftlichen Wirkungsgrads. Ein Riese ist noch nicht in Sicht.

 


Ihr Harald Pieper


Chefredakteur