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Fair Play-Plakette an Magdalena Neuner

News vom 26.02.2010


Deutsche Olympische Gesellschaft zeichnet Doppel-Olympiasiegerin Magdalena Neuner mit der Fair Play-Plakette aus.

 

 

 
Teamgeist, das Miteinander und Füreinander – Werte mit großer Bedeutung haben bei den Olympischen Spielen in Vancouver ein neues Gesicht erhalten. Nach ihren Erfolgen im Sprint (Silbermedaille) und den Olympiasiegen im Verfolgungsrennen und dem Massenstart, verzichtete die 23-jährige Athletin Magdalena Neuner auf einen Start beim Staffellauf.

Die junge Doppelolympiasiegerin musste sich sowohl positiver als auch negativer Kritik stellen, da ihre Entscheidung nicht unumstritten ist. Dennoch gilt festzuhalten, dass Neuner diese Entscheidung aus sportlicher und persönlicher Sicht gemeinsam mit ihrem Trainer Uwe Müßiggang getroffen hat – zugunsten ihrer Teamkollegin Martina Beck.

Entgegen aller Spekulationen und Kritik trug diese Entscheidung Früchte. Das Team mit Kati Wilhelm, Martina Beck, Simone Hauswald und Andrea Henkel konnte durch den Gewinn der Bronzemedaille einen großen Erfolg bei diesem spannenden Wettkampf erringen.

Ein solches Verhalten zeigt Größe und verdient unsere vollste Anerkennung. Diese Entscheidung ist Magdalena Neuner sicherlich nicht leicht gefallen. Die Gesellschaft kann von der Haltung dieser jungen Athletin nur lernen“, so Präsident Harald Denecken. „Mit der Verleihung der Fair Play-Plakette möchten wir das faire Verhalten von Magdalena Neuner honorieren und daran erinnern, dass Werte wie Teamgeist in unserer Gesellschaft nicht in Vergessenheit geraten dürfen.“

Die Deutsche Olympische Gesellschaft vergibt die Fair Play-Plakette für beispielhafte Fairness im Sport. Diese Auszeichnung ist ein wichtiger Bestandteil der Fair Play-Initiative des deutschen Sports. Mit Beispielen fairen Verhaltens im Sport will die Deutsche Olympische Gesellschaft dazu beitragen, das Vertrauen in die Werte des Sports insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zu erhalten und zu stärken. „Wenn ein Spitzensportler im vielleicht wichtigsten Wettkampf seines Lebens eine solche Entscheidung trifft, ist dies vor allem auch beispielhaft für den Nachwuchssport“, betont Denecken.