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Das Olympische Feuer brennt weiter

News vom 11.10.2010

Bundestagung der Deutschen Olympischen Gesellschaft bestätigt Präsident Harald Denecken im Amt

Frankfurt a. M. Die Mitglieder der Deutschen Olympischen Gesellschaft haben auf der XXV. Bundestagung am 09. Oktober 2010 in Frankfurt a. M. Harald Denecken (Karlsruhe) als Präsident einstimmig wiedergewählt. Die Delegierten stimmten damit auch für die Weiterführung seines eingeschlagenen Kurses, Sport- und Bewegungsförderung insbesondere für Kinder und Jugendliche in Kombination mit olympischer Erziehung fortzuführen und das Olympische Feuer, die DOG-eigene Verbandspublikation, weiter brennen zu lassen. Neben Denecken wurden auch Petra Hess (Crawinkel) als Vizepräsidentin für Zweigstellen und Dr. Christian Tröger (München) als Vizepräsident Werbung/Kommunikation im Amt bestätigt. Erich Hägele (Weissach) wird als Vizepräsident Wirtschaft/Finanzen tätig sein. Ebenfalls neu im Präsidium ist Peter von Löbbecke (Bad Homburg) für den Bereich Planung/Programme/Sport.

 

(DOG Präsidium im Bild v. l. n. r. Harald Denecken, Klaus Zähringer (Präsident GDO - kooptiertes Mitglied), Dr. Christian Tröger, Petra Heß, Peter von Löbbecke)

In seinem Bericht zog der alte und neue Präsident eine weitgehend erfolgreiche aber auch kritische Bilanz der letzten drei Jahre. Es waren keine einfachen Jahre, so Denecken. Der konsequente Sparkurs der Deutsche Olympische Gesellschaft zur Konsolidierung des Haushaltes war nötig, denn auch die Mitgliederentwicklung ist weiterhin problematisch.

„Mein Dank gilt den aktiven Zweigstellen, durch die die DOG bundesweit lebt“, betont Denecken. „Nur durch ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz ist es möglich, die olympische Idee und ihre Werte an die Basis zu tragen.“ Die Projekte „Kinder bewegen“ und DOG-Patenschaften wurden in den vergangenen drei Jahren erfolgreich und vor allem nachhaltig von den Zweigstellen in ihren Regionen umgesetzt. Die Delegierten sprachen sich dafür aus, nun auch die Fair Play-Initiative weiter zu entwickeln und in die Breite zu tragen.

Die kontrovers geführte Diskussion zum Erhalt des Olympischen Feuers, die verbandseigene Publikation, ergab ein eindeutiges Votum für die Fortführung der Mitgliederzeitschrift mit verringerter Seitenzahl. Das Olympische Feuer muss weiterbrennen, so die Delegierten. „Es ist das Sprachrohr der DOG, das die Sportbewegung kritisch ausleuchtet und in der gesamten Sportwelt sehr wohl wahrgenommen wird“, unterstreicht Tröger.

Einstimmig sprachen sich die Delegierten der Zweigstellen und Landesverbände für die volle Unterstützung der Münchener Olympiabewerbung aus. Die Bewerbung München 2018 wird den Sport in ganz Deutschland voranbringen, betonte der Präsident. „Wir werden gemeinsam mit der Bewerbungsgesellschaft München 2018 Sport-Botschafter aus den DOG-Zweigstellen benennen und entsenden, um für die Idee zu werben und Menschen deutschlandweit zu mobilisieren.“  

Besonders aktiv ist die Deutsche Olympische Gesellschaft in der Bundeshauptstadt. Für die meisten geworbenen Mitglieder im zurückliegenden Jahr erhielt die DOG Berlin den Wilhelm-Garbe-Preis mit einem verbundenen Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro für die Zweigstellenkasse. Und noch eine weitere Ehrung konnte die Berliner DOG im Kreise der Mitglieder entgegen nehmen. Dieter Krickow, Vorstandsmitglied des Berliner Landesverbandes, wurde für sein langjähriges Engagement in der Sportwelt zum Ehrenmitglied der DOG ernannt.

Zum Auftakt der XXV. Bundestagung fand am Freitagabend der Olympische Abend in den Räumlichkeiten der IHK Frankfurt statt. Ein mit Persönlichkeiten aus Sport und Wirtschaft hochkarätig besetztes Podium (im Bild v. l. n. r. Dr. Gunnar Wöbke, Herbert Mai, Nia Künzer, Jan Felix Knobel, Eike Schulz, Dr. Michael Illgner, Dr. Michael Vesper, Prof. Dr. Gerhard Trosien)  begeisterte 120 Besucher, die kamen, um dem regen Meinungsaustausch zum Thema „Fair Play in Sport und Wirtschaft – ein Widerspruch in sich?“ zu folgen.