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Der Deutsche Sport für Organspende

News vom 04.06.2011

Der deutsche Sport nimmt gesellschaftspolitische Verantwortung wahr und bekennt sich zu einer lebensrettenden Idee. Anlässlich des Tages der Organspende am 4. Juni 2011 rief der DOSB seine 98 Mitgliedsorganisationen auf, sich mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen. Unter dem Motto „Wir sind Sportler für Organspende“ wollen der gleichnamige Verein und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die 27,5 Millionen Mitglieder in den 91.000 deutschen Sportvereinen motivieren, sich mit dem Thema Organspende auseinander zu setzen und ihre Entscheidung in einem Organspendausweis zu notieren.

„Zum Sport gehören Hilfsbereitschaft, Solidarität und Mitmenschlichkeit. Der DOSB will einen Anstoß geben, über das Thema nachzudenken und eine Entscheidung zu treffen. Ich habe dies getan: Ich bin ein Sportler für Organspende“, sagt DOSB-Präsident Thomas Bach. Die Deutsche Olympische Gesellschaft e.V. unterstützt den DOSB-Aufruf und schließt sich an: „Wir sind Sportler für Organspende.“

In Deutschland leben 12.000 schwer kranke Menschen zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Zwar retten Ärzte jährlich Tausende Leben durch Transplantationen, doch es fehlt an Spenderorganen, um allen Kranken zu helfen. Jeden Tag sterben drei Mitbürger auf den Wartelisten. Über zwei Drittel der Deutschen stehen der Organspende zwar positiv gegenüber – doch nur 17 Prozent besitzen einen Organspendeausweis. Aufklärung ist wichtig: Viele wissen nicht, dass die Wahrscheinlichkeit, selbst ein Organ zu benötigen, dreimal höher ist als die, nach dem eigenen Tod Spender zu werden.

Viele prominente Sportler engagieren sich seit Langem im Verein Sportler für Organspende (VSO), gegründet vom lebertransplantierten, ehemaligen Sporthilfe-Chef Hans Wilhelm Gäb. Als Mitglieder führen neben dem Olympiasieger von 1976, Thomas Bach, mehr als 100 Olympiasieger und Sporthelden einen Spenderausweis und gehen mit ihrem Vorbild voran, darunter Franziska van Almsick (Schwimmen), Franz Beckenbauer (Fußball), Boris Becker (Tennis), Yvonne Bönisch (Judo), Birgit Fischer (Kanu), Eberhard Gienger (Turnen), Georg Hackl (Rodeln), Betty Heidler (Leichtathletik), Frank Luck (Biathlon), Henry Maske (Boxen), Marion Rodewald (Hockey), Henrik Rödl (Basketball), Jochen Schümann (Segeln) und Jens Weißflog (Skispringen).

Mehr Informationen zur Kampagne und Organspendeausweise sind im Internet unter www.dosb.de/organspende und www.vso.de erhältlich. Unter www.facebook.de/sportlerfuerorganspende gibt es das Fan-Abzeichen „Ich bin ein Sportler für Organspende“ für die Pinnwand und die Möglichkeit, Freunde zu informieren. Detaillierte Auskünfte zum Thema bieten auch die BZgA-Seite www.organspende-info.de und das Infotelefon Organspende: 0800 / 90 40 400.