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Cottbus

News vom 25.03.2013

Traditionell und besonders nach dem erfolgreichen Olympiajahr für viele Cottbuser Sportlerinnen und Sportler, galt es am 18. Januar 2013 in den Räumen der Sparkasse Spree-Neiße für die DOG Ortsgruppe Cottbus Danke zu sagen und die hervorragenden Leistungen zu würdigen.

In den Räumen der Sparkasse Spree-Neiße wurden gleich drei erfolgreiche Trainer mit der Plakette für besondere Leistungen im Sport und der Olympischen Idee der DOG ausgezeichnet. Alle drei Ausgezeichneten waren einst selbst Spitzenathleten und arbeiten heute mit viel Engagement, Ausdauer und Herzblut am OSP Brandenburg im Bereich Cottbus.

Eyk Pokorny ist seit 2007 Trainer u.a. von Maximilian Levy, Eric Balzer, Erik Engler, Philipp Thiele. Seit dieser Zeit errangen die von ihm trainierten Sportler bei den verschiedensten internationalen Top-Events 26 Medaillen, hier ragen natürlich die 3 olympischen Medaillen von Maximilian Levy (2008 – Bronze sowie 2012 Silber und Bronze) heraus.

Ralf Paulo kümmert sich mit großer Leidenschaft in Cottbus um die Rollstuhlbasketballer, Sitzvolleyballer und Leichtathleten und hat wesentlich dazu beigetragen, dass diese Sportarten und einzelnen Disziplinen in leistungssportliche Strukturen verankert werden konnten. Höhepunkte als Trainer waren der Gewinn der paralympischen Silbermedaillen von Rayk Hauke in Sydney 2000 und von Frances Herrmann 2008 in Peking im Diskus.

Karsten Oelsch kam im Jahr 2005 als Nachfolger von Bernd Heide als Cheftrainer nach Cottbus. In seiner bisherigen Trainertätigkeit ragen die beiden Vizeweltmeistertitel von Philipp Boy heraus. Er sieht sich mit seiner Arbeit als Bestandteil des Teams. Dieser Teamgedanke ist die Stärke von Karsten, der als „Cheftrainer“ den Trainerstab des Bundesstützpunktes Turnen/Trampolin führt und den bisherigen erfolgreichen Weg mit seinem Trainerteam fortsetzen möchte.

 

Oft sind es aber die „stillen Stars im Hintergrund“, die Spitzenleistungen, den Zusammenhalt im Verein und die sportliche Vielfalt in einer Stadt erst möglich machen. So wurden an diesem Abend auch verdienstvolle Mitglieder und Förderer der Olympischen Idee mit der Goldenen Ehrennadel der Deutschen Olympischen Gesellschaft gewürdigt.

 

Iris Nerretig, ist nicht nur eine engagierte Lehrerin, sondern auch ehrenamtliche Trainerin beim SV Energie Cottbus e.V. Abteilung Volleyball. Eine Trainerin mit Leib und Seele. Hauptberuflich ist sie seit vielen Jahren an der Lausitzer Sportschule als Volleyball-Lehrertrainerin beschäftigt. Sie ist seit Beginn der Etablierung des Frauenvolleyballs an dieser „Elite Schule des Sports“ dabei. Ihr Herz und Ihre Leidenschaft gehören besonders der Nachwuchsarbeit - ehrenamtlich trainiert und sucht sie Talente an den Cottbuser Grundschulen. Darüber hinaus pflegt sie seit vielen Jahren die Beziehungen zu den Volleyballerinnen in Zielona Gora. Sie organisiert Trainingslager, Wettkämpfe und Fort-bildungen. Wie kaum eine andere Lehrerin engagiert sich sie für die Olympische Sportart Volleyball und seine Verbreitung.

Heinz Bundesmann, der langjährige Vorsitzende des ESV Lok Cottbus e.V., ist untrennbar mit seinem Verein und dessen Erfolgen verbunden. Er ist ein Macher. Ob als Verantwortlicher für die Vereinsanlage in Goyatz oder die Belange der einzelnen Abteilungen. Er fühlt sich nicht nur verantwortlich, sondern löst die Aufgaben. Viele Sportveranstaltungen hat er in seiner Verantwortung durchgeführt. Besonders setzt er sich für Kinder und Eltern aus sozial schwachen Verhältnissen ein, dass auch sie die  Möglichkeit des Sporttreibens und des Urlaubes mit touristischen Aktivitäten am Schwielochsee bekommen. Vorbildlich ist sein Wirken im Sinne des olympischen Gedankens bei der Nachwuchsarbeit seit mehr als 40 Jahren.

Darüber hinaus wurden der ehrenamtliche  Kampfrichter im Turnen, Olaf Neumann, sowie der dienstälteste ehrenamtliche Tennisfunktionär in Brandenburg, Sportfreund Werner Ludwig, ausgezeichnet.  Standing Ovations und den längsten Applaus erhielt der ausgezeichnete und einstige Werkleiter des Sportstättenbetriebes Peter Przesdzing. Der ehemalige Hammerwerfer hat sich über 35 Jahre über das Gewöhnliche für den Sport in der Stadt Cottbus eingesetzt. Tag und Nacht hat er auftretende Probleme im Sinne des Sports gelöst. Unzählige Sportveranstaltungen im Sportzentrum, dem Stadion der Freundschaft oder in der Stadt Cottbus wären ohne seinen selbstlosen Einsatz in der Anzahl und Qualität nicht möglich gewesen. Die gesamte Cottbuser Sportfamilie verneigte und bedankte sich bei ihm für sein Engagement und seine große Hilfs- und Einsatzbereitschaft. Przesdzing ist aktives Mitglied der DOG-Stadtgruppe.

 

Text: Tobias Schick