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Odenwald

News vom 13.06.2016

Odenwaldkreis vergibt bei seiner 51. Sportlerehrung 140 Medaillen – Juniorsportler des Jahres durch die DOG-Kreisgruppe ernannt

Mehr als 300 Odenwälderinnen und Odenwälder hatten sich am 3. Juni 2016 in der Steinbachhalle in Lützelbach-Seckmauern versammelt, um die 51. Sportlerehrung des Odenwaldkreises zu erleben. Gut die Hälfte davon machten die Sportlerinnen und Sportler aus, denen für herausragende Erfolge im Jahr 2015 verdiente Anerkennung zuteil wurde. Als Landrat Frank Matiaske in seinem Grußwort an das Publikum und insbesondere die zu Ehrenden Worte des großen Boxers Muhammad Ali zitierte, konnte er nicht ahnen, dass „der Größte“ wenig später nicht mehr lebte: „Champions werden nicht in Trainingshallen gemacht, Champions werden durch etwas gemacht, das sie in sich tragen: Ein Verlangen, einen Traum, eine Vision. Sie brauchen außergewöhnliche Ausdauer, sie müssen ein wenig schneller sein, sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen. Aber der Siegeswille muss stärker sein als die Fähigkeiten“.

Der Landrat übermittelte die Grüße der beiden Landtagsabgeordneten Judith Lannert und Rüdiger Holschuh und hieß den Ersten Beigeordneten von Lützelbach Bernd Fügen als Vertreter der Standortgemeinde sowie an der Spitze etlicher Bürgermeister sowie weiterer Beigeordneter den Vorsitzenden der Bürgermeister-Kreisvereinigung Gottfried Görig willkommen. Mit dem Blick auf die Ehrungen sprach er auch die Repräsentanten des Sportkreises Odenwald, der Odenwälder Kreisgruppe der Deutschen Olympischen Gesellschaft und des Sportförderkreises Olympia Odenwald an. Diesen Funktionären, aber vorrangig den Verantwortlichen in den Vereinen, den Spartenleiter, Trainern und Eltern sagte Matiaske Dank für ihren ehrenamtlichen Einsatz: „Ohne sie sind sportliche Erfolge und Bestleistungen nicht möglich“.

Die Rolle des Gastgebers und die Aufgaben der Bewirtung hatte die Abteilung Judo des TSV Seckmauern übernommen. Deren Leiterin Rosi Lege und Vorsitzender Ulli Raitz stellten den Gesamtverein und die 45 Aktive starke Sparte kurz vor – und ergänzend dazu zeigte eine Judoka-Gruppe Ausschnitt aus dem Repertoire des Kampfsports. Sie rundeten den Reigen der Auftritte ab, die den Anfang und die zwischenzeitliche Auflockerung in der Zeremonie der Medaillen-Übergaben besorgten. Den musikalischen Auftakt hatte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Mümling-Grumbach unter der Leitung von Marc Liebold beigesteuert, eine beschwingte Tanzeinlange die Showgarde des Carneval-Clubs Seckmauern.

Zusammen mit dem Sportkreisvorsitzenden Rainer Gebauer und dem stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden Georg Raab nahm Frank Matiaske die Vergabe von 140 Sportplaketten vor – 37 Mal Gold, 26 Mal Silber, 77 Mal Bronze, darin eingeschlossen 22 Auszeichnungen für erfolgreiche Mannschaften. Der Landrat ließ es auch nicht an dem Hinweis fehlen, dass wieder die Fachklasse für Holz und Elfenbein am Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis (BSO) die edlen Stücke schuf.

Zum festen Bestandteil der Kreis-Sportlerehrung ist längst die Extra-Würdigung für ein Nachwuchstalent geworden, das im vorhergehenden Jahr besonders auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Sportförderkreis Olympia Odenwald in der Kreisgruppe der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) ernannte gemeinsam mit dem Odenwaldkreis zum 17. Mal den Juniorsportler des Jahres. Diese Ehrung durch den DOG-Kreisgruppen-Vorsitzenden Johann Weyrich und dessen Stellvertreter Peter Falter galt diesmal dem 16-jährigen Ringer Peter Schütz aus Michelstadt, der für den SV Fahrenbach im griechisch-römischen Stil auf die Matten geht. Zur Urkunde hinzu bekam der junge Mann auch eine finanzielle Zuwendung überreicht. (Bastian/Waßner)


Der Nachwuchsringer Peter Schütz ist der Juniorsportler des Jahres der
DOG-Kreisgruppe Odenwald.
Ihm gratulierten Peter Falter (links) und Johann Weyrich (rechts) von der DOG
und Landrat Frank Matiaske. (Foto: Wolfgang Bastian, Kreisverwaltung)