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Darmstadt

News vom 30.06.2016

Die DOG beim großen Sport&Spielfest

Auch bei seiner 38. Durchführung hatte das Sport-und Spielfest in Darmstadt einige Neuigkeiten zu bieten. Die TU Darmstadt zeigte wie man typische Sport- und Spielideen aus 5 Kontinenten zu einem neuen Spiel kreiert, das Flüchtlingen und Asylsuchende zur besseren Integration verhelfen kann. Als praktisches Gegenstück dazu bewies die Wissenschaftsstadt ihren Ideenreichtum, indem sie eine Gruppe junger Männer aus Syrien, Äthiopien und Afghanistan auf das Spielfest nicht nur aufmerksam machte, sondern bereits beim Aufbau einiger Stationen mit einsetzte, bevor sie selbst zum Spielen und Lernen im großen Herrngarten-Park loslegen konnten. Aufgrund einer vom Deutschen Alpenverein zur Verfügung gestellten Boulderwand konnte erstmals beim Spielfest neben rund 80 Spielmöglichkeiten, auch klettern ohne Klettergurt geübt werden. Nicht alle Eltern hatten bei den waghalsigen Versuchen ihrer Kinder Angst. Einige Meter weiter überstand das überdimensionale Etagebett des Kreis- Jugendherberge Verbandes seine Probe bei einigen Kissenschlachten.

Hauptsponsor des größten Spielfestes dieser Art in Hessen ist das Chemie- und Pharma- unternehmen Merck, daneben tragen die Wissenschaftsstadt sowie der Sportkreis Darmstadt und Dieburg die Verantwortung als Veranstalter. Alle beteiligten Vereine sorgen bereits in der Stunde vor der Eröffnung mit ungezählten Ehrenamtlichen im gleichfarbigen gesponserten Spielfest- T-Shirt für unheimlich viel Bewegung. Ab11 Uhr beginnt das Programm und es „erzittert“ die Parkwiese beim Tanzen, Rennen, Fechten, Hüpfen, Ball- und Rückschlagspielen oder Ponyreiten. Lediglich bei den Geschicklichkeitsübungen, beim Malen und Gestalten breitet sich eine ruhige Spannung aus. Kinder scheinen die Mehrheit zu bilden bei den bunten, immer neuen Besucherströmen.

Die Zweigstelle der DOG hatte in diesem Jahr selbst einen kleinen Spielpark auf dem geräumigen Areal aufgebaut. Mit Pedalo, Purzel- und Turnmatten, Torwandschießen, einen Hindernis-Laufparcour, an dessen Ende das Büchsenwerfen anstand, gab es tiefe Atemzüge, aber auch viel Spaß. Als Neuheit konnte man bei der DOG einen 35 m-Sprinttest mit elektronischer Zeitmessung per Lichtschranke absolvieren, was erstaunliche Faszination auslöste und manchen Papi sein Alter vergessen ließ. Für die nicht so Mobilen bot ein kleines Sportquiz eine anregende Ruhephase am Rande, während die Anderen tobten. Eine lockere „Siegerehrung“ mit Sachpreisen für die Ersten rundete das ‚olympische Erleben’ ab. Erneut kooperierte die DOG mit dem Leichtathletikclub ASC Darmstadt, was die Geräteausleihe erleichtert und die Personaldecke (auf 12) erweiterte. DOG-Chef Norbert Lamp, Till Lufft und das rührige Helferteam haben ohne zu übertreiben, geschätzten tausend Personen zwischen 3 und 70 Jahren zu ganz starken Erlebnisminuten verholfen.

Walter Schwebel