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Odenwald-Tauber

News vom 26.07.2016

Veranstaltung in der Sportstadt Lauda-Königshofen: 1000 Teilnehmer

Vierter Inklusiver Sporttag war erneut ein großer Erfolg

Auch in diesem Jahr wehte erneut ein spürbarer Hauch olympischen Sportgeistes und Flairs beim 4. Inklusiven Sporttag durch das Stadion der Sportstadt Lauda-Königshofen. Nach den großartigen Veranstaltungen 2010, 2012 und 2014 wurde am Mittwoch, den 6.Juli 2016 zum vierten Mal unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Thomas Maertens der 4. inklusive Sporttag durchgeführt. Veranstalter des sportlichen Aktionstages mit jungen Menschen mit und ohne Handicap waren die Badische Sportjugend im Main-Tauber-Kreis, die Kaufmännische Schule Bad Mergentheim und die Schule im Taubertal, Schule für geistig Behinderte in Unterbalbach. Unterstützt wurde der Inklusive Sporttag wieder durch verschiedene Firmen und Kreditinstitute der Region. So übergab Peter Vogel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Tauberfranken einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 € und betonte dabei, dass die Sparkasse Tauberfranken, wie kein anderes Unternehmen den Breitensport in der Region fördert. Er unterstrich die Bedeutung des Sportes für die Gesellschaft, die man bei der Sparkasse hoch bewerte und daher auch Unterstützung gewähre. Außerdem unterstütze die EnBW, vertreten durch Bernhard Ries, die Veranstaltung durch einen langfristigen Sponsorenvertrag und durch die Bereitstellung des Spielemobils. Des Weiteren fungierte die Deutsche Olympische Gesellschaft, Zweigstelle Odenwald Tauber, als Partner des absolut gelungen 4. Inklusiven Sporttags und unterstützte die Veranstaltung mit 1.200 €.. Weitere Unterstützer fanden die Organisatoren im Stadtwerk Tauberfranken, vertreten durch Geschäftsführer Ralf Braun, dem Sanitätshaus Schüle und Endres, der Familie Kaplirz zu Sulewicz von Sprungbrett e.V. sowie den Fränkischen Nachrichten, vertreten durch Geschäftsführer Michael Grethe. Einen herzlichen Dank geht vor allem an die beiden T-Shirt Sponsoren Dominik Möhler von Akon Aktivkonzept e.K. und Frank Störzbach von der Distelhäuser Brauerei, die alle 300 Volunteers mit einheitlichen T-Shirts ausstatteten, damit diese gut sichtbar für alle TeilnehmerInnen waren.

Matthias Götzelmann, Vorsitzender der Sportjugend Tauberbischofsheim und Lehrer an der Kaufmännischen Schule war federführend bei der Initiierung dieser Idee und informierte über den Ablauf und die Rahmenbedingungen des 4. Inklusiven Sporttages. Er zeigte sich beeindruckt vom Entstehen der Idee 2010 und was sich bis heute daraus entwickelt hat. Dieser Tag sei ein Wahrzeichen für Fairness, Akzeptanz und Toleranz.

Elisabeth Krug, Sport- und Sozialdezernentin des Main-Tauber-Kreises war überwältigt und begeistert vom 4. Inklusiver Sporttag. Sie würdigte in ihrem Grußwort die hervorragende Arbeit und Intention der Verantwortlichen zum Wohle aller Jugendlichen. Dieser inklusive Sporttag sei einzigartig und weit über die Landkreisgrenze bekannt. Er schaffe optimale Voraussetzung für ein wettbewerbsfreies Miteinander und der Erlangung sozialer Kompetenten. Des Weiteren betonte sie die Vorreiterrolle des Main-Tauber-Kreises im sportlichen Bereich und bei modellhaften Veranstaltungen.

„Der Inklusive Sporttag ist ein idealer Lernort zum Erwerb sozialer Kompetenzen für unsere Volunteers. Damit fördern wir die Erreichung unseres Leitziels, beste Chancen im Leben und im Beruf für unsere Schüler zu schaffen“, erklärte Wilhelm Ehrenfried, Schulleiter der Kaufmännischen Schule aus Bad Mergentheim, die mit über 300 Schülerinnen und Schüler als Volunteers vertreten war. Bei der Eröffnungszeremonie mit feierlicher Entzündung der Flamme und Hissen der Fahne liefen einige Kinder mit Handicap in das Stadion ein und nach dem Singen der Deutschen Nationalhymne erklärte Schirmherr Thomas Maertens mit den Worten „Hiermit erkläre ich den Inklusiven Sporttag für eröffnet“ und gab den offiziellen Startschuss zu den Wettkämpfen. Thomas Maertens betonte, er sei stolz Schirmherr solch einer modellhaften und innovativen Veranstaltung sein zu dürfen.

Über 1000 Teilnehmer mit und ohne Handicap aus dem Main-Tauber-Kreis, darunter Schülerinnen und Schüler der Sonderschulen und deren Kooperationsschulen zeigten von Beginn an sehr viel Spaß, Elan und Einsatz bei den 39 angebotenen Stationen mit unterschiedlichen Sport-, Spiel- und Geschicklichkeitsaufgaben. Unterstützt durch das Engagement von etwa 300 Volunteers der Kaufmännischen Schule Bad Mergentheim wurden junge Menschen in gemeinsamen sportlichen Wettbewerben zusammengebracht. Dabei standen jedoch nicht erfolgs- und gewinnorientierte Leistungen sowie Siege und Platzierungen im Vordergrund, sondern Sieger und Gewinner waren letztlich alle Teilnehmer. Entsprechend dem olympischen Leitgedanken „Dabeisein ist das Wesentliche“ wurden am Ende des Vormittags alle jungen Sportler, die an dem Sporttag dabei waren, bei einer feierlichen Medaillenübergabe von Vertretern der Sponsoren, Ehrengästen wie etwa Helga Winkelmann, international sehr erfolgreiche Rollstuhlsportlerin in verschiedenen Disziplinen vom FC Tauberbischofsheim und den Volunteers, für ihren Einsatz geehrt. „Sport geht uns alle an. Ihr seid die wahren Gewinner“, hoben alle Verantwortlichen dabei hervor und drückten zugleich die Hoffnung aus, der inklusive Sporttag in Lauda werde auch weiterhin seine hohe Bedeutung in der Region bewahren, da Sport eine ausgezeichnete Möglichkeit sei, einen Beitrag zur Inklusion zu leisten. „Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zusammengehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder Mensch soll aktiver Teil der Gesellschaft sein können, und das unabhängig von Fähigkeiten, Herkunft, Geschlecht oder Alter“, erklärten die Initiatoren und Organisatoren übereinstimmend. So wurde erneut ein Sporttag veranstaltet der allen Teilnehmern, ob Sportlern oder Volunteers, genau das verdeutlichen konnte. Es wurden Berührungsängste reduziert und soziale Kompetenzen geschult.

Für die gesamte Planung und Organisation waren die Projektleiter Matthias Götzelman und Michael Geidl sowie die beiden FSJlerinnen Marlen Mottner und Christina von der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis zuständig. Große Unterstützung erfuhren die Verantwortlichen durch Jonas Faulhaber, der im Rahmen seines Sportstudiums, den Inklusiven Sporttag als Projektarbeit begleitete.

Das Bild zeigt von links:

Schatzmeistern der Sportjugend TBB, Heike Schultheiß; Schulleiter von der Grundschule Wittighausen, Uwe Schultheiß; Dr. Sabine Kaplirz zu Sulewicz von Sprungbrett e.V; Sportkreisjugendreferent Michael Geidl; Jonas Faulhaber; Dominik Möhler von Akon Aktivkonzept e.K.; Ralf Braun vom Stadtwerk Tauberfranken; Elisabeth Krug, Sport- und Sozialdezernentin des Main-Tauber-Kreises und Vorsitzende der Deutschen Olympischen Zweigstelle Odenwald-Tauber;; Schulleiter der Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen, Hartmut Hummel; Bürgermeister Thomas Maertens von der Sportstadt Lauda-Königshofen; Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Tauberfranken Peter Vogel; Regionaldirektor Marco Schneider von der Sparkasse Tauberfranken, Vorsitzender der Sportjugend Tauberbischofsheim, Matthias Götzelmann; Helga Winkelmann, international sehr erfolgreiche Rollstuhlsportlerin; Michael Grethe, Geschäftsführer der Fränkischen Nachrichten; Schulleiter Wilhelm Ehrenfried von der Kaufmännischen Schule Bad Mergentheim und Schulleiterin Regine Stolzenberger-Hilpert von der Schule im Taubertal