Aktuelles

18.06.2017
Reutlingen

14 Jahre Patenschaften der DOG-Kreisgruppe Reutlingen

18.06.2017
Odenwald

50 Odenwälder Sporttalente geehrt

19.05.2017
Plakette für besondere Leistungen im Sport

Deutsche Olympische Gesellschaft ehrt Hertha BSC für soziales Engagement bei der AOK-Kitajade

08.05.2017
DOG Baden-Württemberg

Daniel M. Barbist zum Beirat der DOG Baden-Württemberg ernannt

03.05.2017
Berlin

Drumbo Cup: Mary-Poppins-Grundschule und Mendel-Grundschule für faires Verhalten ausgezeichnet

weitere News...

Not und Spiele

News vom 05.08.2016

Das Präsidium der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) bezieht in der kontroversen öffentlichen Diskussion zur Entscheidung des Internationalen Olympisches Komitees (IOC), russische Sportler trotz massiven und systematischen Dopingbetrugs bei den Sommerspielen starten zu lassen, eine klare Position:

Peter von Löbbecke, Präsident der DOG: „Das IOC hat die Verantwortung der Entscheidung, welche Sportler bei den Olympischen Spielen starten dürfen, auf die internationalen Fachverbände abgewälzt. Es protegiert damit nicht nur Staatsdoping, sondern arbeitet entgegen der olympischen Wertegemeinschaft, anstatt deren Bewahrer zu sein. Die Entscheidung, Russland mit einem Team bei gleichzeitigem Ausschluss von Julia Stepanowa starten zu lassen, ist eine Farce. Anstatt nur der Welt-Anti-Doping-Agentur die Schuld in die Schuhe zu schieben, hätte das IOC die einmalige Chance gehabt, eine klare Position gegen Doping zu beziehen. Thomas Bach hat, nicht nur durch eine offensichtliche Ungleichbehandlung, der Vorbildfunktion des Sports schweren Schaden zugefügt, dessen Auswirkung für die Zukunft noch nicht in Gänze abzusehen ist.“

Die DOG fordert das IOC auf, nicht nur die überfällige Rückbesinnung auf die Werte Fair Play und ethisches Handeln vorzunehmen, sondern sich klar vom Betrug durch Doping zu distanzieren. Die Olympische Charta darf nicht länger hinter den ökonomischen Interessen des Komitees verschwinden.

Not und Spiele - Deutsche Olympische Gesellschaft verurteilt IOC Entscheidung

Die DOG wird sich in Zukunft verstärkt und im Rahmen Ihrer Möglichkeiten um die folgenden Grundsätze der olympischen Wertegemeinschaft kümmern:

  • Kinder und Jugendliche zu fairem sportlichen Wettstreit ermuntern
  • den Gedanken des Fair Plays schon in Kindertagesstätten und Schulen zu verbreiten
  • Olympische Wertevermittlung in der Gesellschaft betreiben, die über den Sport hinauswirkt
  • ethisches Handeln bei Training und Wettkampf fördern
  • Vergabe von Fair Play Auszeichnungen an Athleten und Sportvereine mit Vorbildfunktion für den Sport

Presseinformation herunterladen