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DOG-Beteiligung beim Sport- und Spielfest

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Darmstadt

News vom 17.07.2017

DOG-Beteiligung beim Sport- und Spielfest

Zum 39. Mal fand im Darmstädter Herrngarten das große Sport- und Spielfest statt. Tausende Kinder mit ihren Eltern belebten die über 80 Spielstationen der Vereine und Organisationen. Die Veranstalter Stadt Darmstadt, Sportkreis Darmstadt-Dieburg und der Pharma- und Chemiekonzern Merck als Hauptsponsor hatten viel zu bieten: Spielen mit Bällen, Reifen  und Seilen, klettern balancieren, Kisten rutschen, Trampolin springen (nach den Meister-Vorführungen) und turnen, fechten und tauchen. Tauchen? Ja, zum ersten Mal hatten die Wasserflöhe von der VSG einen großen Wassertank mit einer durchsichtigen Wand aufgestellt, was viele Spielfestbesucher als wahre Attraktion feierten, wobei körperlich oder geistig behinderten Menschen Vortritt gewährt wurde.

 Das Land Hessen hatte nämlich zu einer Öffentlichkeitskampagne„Inklusion erleben“ aufgerufen,  was mit Nachdruck an diesem Tag als Text auf allen Helfer-T-Shirts in bunten Buchstaben weiter publiziert wurde. Wie nötig solche Anstöße sind, konnte an den leicht veränderten Fußball- Spieltischen beobachteten werden. Nur wenige „Fußgänger“ nahmen einmal die Möglichkeit wahr, ohne die zwingende Behinderung im Rollstuhl zu’ klickern’ oder Tischtennis zu spielen; einige Rollstühle blieben meistens leer. Dafür war der Andrang der Kinder beim Darmstädter Voltigierverein groß, auf zwei echten Pferden probeweise die Höhenluft der Reiter zu schnuppern.

Die Zweigstelle der Darmstädter Deutschen Olympischen Gesellschaft in Kooperation mit dem ASC Darmstadt nimmt seit 2007 auf einem mittlerweile schon angestammten Areal an dem bunten spielerischen Treiben teil. Die Bereitschaft der Besucher, sich neben einem Olympia-Quiz auch sportlich zu bewegen, führt stets zu vertieften Atemzügen und somit zur  sichtbaren  Freude: Der 150 Meter lange Hindernisparcour mündet in der Anlage zum Zielwerfen mit Schlagbällen auf Blechbüchsen, was ein wenig an Elemente des Modernen Fünfkampfs erinnern soll. 50 Familienteams  (Geschwister oder Elternteil und 1 Kind) absolvierten die Rundstrecke. Daneben fand die elektronische Zeitmessung einer 40 Meter- Geschwindigkeitsbahn starken Zuspruch. Im Wettbewerb um die „Bestzeit“ traten einige Sportler mehrfach an.  Die Betreuer an dieser Station, Till Lufft und Christian Wittig mit Söhnen, konnten ihre  Leichtathletik-Herkunft  nicht verleugnen. Das Fußball-Torwandschießen bietet für Groß und Klein einen starken Anreiz. Wen wundert`s? Wilhelm Roth behielt die Ordnung vor dem Tor mit freundlicher Gelassenheit im Griff.  Mit Karin als Animateurin für Purzelbäume auf der Weichmatte, Weitsprung aus den Stand sowie Überlaufen von Ringen und einer Laufleiter hat die DOG auch die 2-8jährigen  kind- und sportgerecht  unterhalten.Für Zuhause“ konnten die  DOG-Vorstandsmitglieder den lesefreudigen Besuchern ein druckfrisches Exemplar ihres ersten „Fair-Play-Magazins“ mitgeben.

Walter Schwebel