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Multifunktionsarena in Frankfurt

News vom 16.04.2019

Multifunktionsarena in Frankfurt

DOG-Präsident Peter von Löbbecke plädiert für Bau 

Peter von Löbbecke, Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft, fordert: „Leute, baut endlich diese Arena. Frankfurt braucht sie.“

Aktuell ist der Bau einer Multifunktionsarena in Frankfurt wieder Diskussionspunkt im Römer geworden. Die Stadt Frankfurt befindet sich bereits in konkreten Verhandlungen mit dem Investor Langano, der dieses wichtige Projekt für die Region umsetzen will.

Die aktuelle Debatte im Römer irritiert, da die Realisierung des Projekts wieder in Frage gestellt und das dafür vorgesehene Gelände am Kaiserlei als möglicher neuer Standort für eine europäische Schule genannt wird.

Bildung und Sport sowie Entertainment dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Frankfurt braucht internationale Schulen – aber eben auch die Arena. Denn nur am Standort Kaiserlei können die erwarteten Besucherströme aufgenommen werden. Hier werden zwei Großprojekte gegeneinander ausgespielt, die aufgrund ihrer jeweiligen Bedeutung für die Stadt komplett unabhängig voneinander betrachtet werden müssen.

Die Wirtschaftlichkeit und die zu erwartende Wertschöpfung durch die Multifunktionsarena sind in fundierten Studien hinlänglich belegt. Sowohl das Frankfurter Architekturbüro Albert Speer & Partner als auch die Kölner Unternehmensberatung Sport und Markt AG (heute: Nielsen Sports) gehen von einer nachhaltigen regionalen Wertschöpfung von 50 Millionen Euro pro Jahr aus. Hinzu kämen rund 13,7 Millionen Euro Steuereinnahmen pro Jahr. Gerechnet auf eine 30-jährige Laufzeit der Verträge sind dies 1,5 Milliarden Euro regionaler Wertschöpfung und rund 400 Millionen Euro Steuereinnahmen.

Abgesehen von den wirtschaftlichen Effekten hat die Multifunktionsarena nach außen wie nach innen eine enorme Leuchtturmfunktion. Zum einen wird sie Heimat für die Fraport Skyliners und die Löwen Frankfurt sein. Andreas Stracke und Stefan Krämer, die Macher der Löwen Frankfurt sagen: „Die Zukunft des Eishockey-Sports in unserer Region hängt maßgeblich mit dem Bau der Multifunktionsarena zusammen.“ Gunnar Wöbke, geschäftsführender Gesellschafter der Skyliners Frankfurt sagt: „Für uns ist wichtig, dass die Halle schnell kommt. Jeder Tag zählt. Der Standort Kaiserlei ist der letzte gute übriggebliebene in Frankfurt.“

Peter von Löbbecke, Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft und ehemaliger Chef der Festhalle Frankfurt, fordert: „Leute, baut endlich diese Arena. Frankfurt braucht sie.“ Denn, so von Löbbecke: „Die Arena wird für noch mehr Spitzensport made in Frankfurt sorgen. Mit der geplanten Größe und Infrastruktur erlaubt sie Hallensport-Veranstaltungen auf Europa-und Weltniveau. Zum anderen kann die Arena Veranstaltungsort für Konzerte internationaler Top-Acts werden – weit über die Möglichkeiten vorhandener Locations hinaus. Das macht sie nicht zuletzt zu einem schwergewichtigen Standortfaktor für die in Frankfurt sehr bedeutende Kreativwirtschaft: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Bereich suchen modernes Entertainment für ihre Freizeitgestaltung.“

Bereits im Sommer 2018 hatten sich zahlreiche bekannte Frankfurter aus Wirtschaft, Sport und Kultur in einem offenen Brief an den Magistrat für den Bau der Multifunktionalen eingesetzt. Sie schlossen ihren Brief mit dem Satz: „Ob als Sport-Fan oder als Kultur-Fan, auf jeden Fall aber als Frankfurt-Fan: Setzen Sie sich mit uns ein für eine Multifunktionsarena für Frankfurt und Rhein-Main. Danke.“