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Berlin

News vom 06.11.2020

Mitgliederversammlung: DOG-Präsidium mit bekannten und neuen Namen

Kontinuität und Erneuerung: Im neuen Präsidium der Deutschen Olympischen Gesellschaft Landesverband Berlin e.V. (DOG Berlin) bleibt die alte Spitze weiter im Amt – aber es gibt mit vier erstmals gewählten Präsidiumsmitgliedern für die nächsten drei Jahre auch personell neue Impulse.

Bei der Mitgliederversammlung am 26. Oktober 2020 wurde Richard Meng als Präsident einstimmig wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen auch weiterhin die Vizepräsidenten Jens-Uwe Kunze und Alexander Dorner sowie Schatzmeister Alexander Weiss. Als Präsidiumsmitglieder erneut gewählt wurden Heike Drechsler, Anke Hoffmann und Peter Kernbach, neu dabei sind Annett Chojnacki-Bennemann, Antonia Dolla, Christopher Krähnert und Sven Spannekrebs. Nicht mehr kandidiert haben Marleen Woßmann, Martin Holzweg und Gerd Graus.

Bevor gewählt wurde, stand die Mitgliederversammlung im Zeichen von Berichten und Gesprächen. Als besonderer Gast referierte Kaweh Niroomand, Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbunds DOSB, Manager der BR Volleys und Sprecher der Berliner Profiklubs, zur aktuellen Lage des Sports in Corona-Zeiten. Sein Credo: Schon jetzt sind wichtige Strukturen des organisierten Sports bedroht, weil Vereine und Verbände in ihrer finanziellen Basis geschwächt wurden. Deshalb sei es zentral wichtig, dass der Sport jetzt in der Gesellschaft Bündnispartner findet und nicht einseitig weiter belastet wird. Der Sport in Breite und Spitze, im Amateur- und Profibereich habe wegen der Veranstaltungsabsagen, Trainings- und Wettkampfpausen mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Dabei zeige er sich untereinander sehr solidarisch und entwickele kreative Ansätze. Besonders wichtig sei es nun gerade angesichts der zweiten Corona-Welle, aktiv zu bleiben und jedem Trend zur Lethargie entgegenzuwirken. Für den DOSB sei es dabei auch ein wichtiges Ziel, dass die verschobenen Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio – möglicherweise in veränderter Form – 2021 stattfinden können. Denn Olympia mobilisiere Emotionen und Motivation für den gesamten Sport. In der anschließenden Diskussion berichteten der Präsident des Landessportbunds Berlin, Thomas Härtel, und Harry Bähr, der Leiter des Olympiastützpunkt Berlin, über die Lage im Berliner Sport.

„Unser Ziel ist es, Anwältin der Werte des Sports zu sein und gerade jetzt Brücken zwischen Sport und Gesellschaft zu bauen“, so der Berliner DOG-Präsident Richard Meng in seinem Bericht über die vergangenen Jahre. Die Liste der DOG-Schwerpunkte reicht vom Kita-Projekt „Kinder bewegen“ und der Schulaktion „Mein Olympia“ über Fair-Play-Auszeichnungen und die Gesprächsreihe „Olympia hautnah“ bis hin zum traditionellen Fair-Play-Lauf und der Premiere des Zusammentreffens ehemaliger Berliner Olympioniken im „Olympia-Boot“ im Jahr 2019. „2020 Jahr hat Corona leider auch uns manchmal ausgebremst. Das ist schade und traurig“, so Meng. „Aber eine Reihe von Aktionen hat trotzdem stattfinden können, zuletzt die Grundschulaktion ,Von Berlin nach Tokio´. Und nach Corona kann es nur heißen: Neustart! Worauf wir dabei ganz besonders setzen: Wir wollen ein Konzept zur Jugendarbeit auf die Beine stellen, ein Jugendnetzwerk entwickeln.“

Einen Dank richtete der DOG-Präsident an die langjährigen Unterstützer Lotto Berlin, die AOK Nordost, die Keller-Budenberg-Stiftung und den Rotary Club Berlin-Zitadelle. „Ohne sie wäre unsere Arbeit deutlich schwieriger“, so Meng. Der Bericht der Rechnungsprüfer attestierte eine satzungsgemäße Mittelverwendung und empfahl die Entlastung des Präsidiums – dem folgte die Mitgliederversammlung einstimmig. Bei der Wahl der Rechnungsprüfer erhielten André Nogossek und Sabine Gröner das Vertrauen der Mitglieder.

Für seine 30-jährige Mitgliedschaft wurde das langjährige DOG-Präsidiumsmitglied und Ehrenmitglied Dieter Krickow geehrt. Schon 60 Jahre dabei ist der SC Charlottenburg, dessen Präsident Andreas Statzkowski die Auszeichnung entgegennahm.