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Fair Play

Jung, sportlich, FAIR - Deutsche Olympische Gesellschaft vergibt Fair Play Preis

Mit dem Preis „Jung, sportlich, FAIR“ zeichnet die Deutsche Olympische Gesellschaft e.V. im Rahmen Ihrer Fair Play-Initiative faire Gesten im Nachwuchssport aus. Der Preis ist mit einer Fördersumme von insgesamt 1.000 Euro dotiert. Die drei Gewinner wurden jetzt vom Präsidium der DOG aus allen Einsendern ermittelt.

Peter von Löbbecke, Präsident der DOG: „Fair Play ist im Sport das oberste Gebot. Sport, insbesondere der Leistungssport, ist in seiner jetzigen Form viel zu oft von Dopingvorfällen und ökonomischen Interessen geprägt. Die sportliche Leistung, Fair Play und ethisches Handeln treten viel zu oft in den Hintergrund. Wir freuen uns daher sehr drei würdige Preisträger gefunden zu haben“, so der DOG Präsident.

„Ich gratuliere unseren drei Gewinnern und Gewinnerinnen zu einer bemerkenswerten und tollen Leistung. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, die bei der Preisvergabe nicht berücksichtigt werden konnten, für ihre Bewerbung und der Unterstützung des Fair Play-Gedankens. Sie sind Vorbilder für die vielen Kinder und Jugendlichen im Leistungs- und Breitensport.“

Die Preisträger sind:

Janne Weinreich ist „Jung, sportlich, FAIR“

Der erste Platz der Ausschreibung „Jung, sportlich, FAIR“ 2016 geht an Janne Weinreich vom FV Preussen Eberwalde, der nach einem Fußball-Jugendturnier den Pokal für den besten Spieler an einen syrischen Jungen weiterschenkte, der Weihnachten 2014 als unbegleiteter Flüchtling nach Berlin gekommen war. Die selbstlose Aktion, die vom Deutschen Fußball-Bund der DOG vorgeschlagen wurde, betont, dass Fair Play nicht nur auf, sondern auch neben dem Fußballplatz von großer Bedeutung ist. Eine wahrlich bemerkenswerte Geste des noch so jungen Janne Weinreich.

Sophie Sahner rettet Sportlerin

Als Mitglied des saarländischen Landeskaders hat Sophie Sahner am Junioren-Rettungspokal der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft teilgenommen. Hierbei hat Sie während des Wettkampfs bemerkt, dass eine andere Sportlerin keine Luft mehr bekam und den Wettkampf nicht fortsetzen konnte. Dies hat Sophie Sahner bemerkt und sofort Ihren Wettkampf abgebrochen, um der Verunglückten zu helfen und sie den Rettungssanitätern am Strand zu übergeben. Ein bemerkenswertes Zeichen einer jungen Sportlerin, dass ein Sieg um jeden Preis nicht erstrebenswert ist. Ein würdiger zweiter Platz bei „Jung, sportlich, Fair“.

Cheerleading für Fair Play

Die „Golden Glitters“ sind das Jugend-Cheerleadingteam des TSV Schott Mainz. Fair Play, Toleranz, Respekt und Achtung stehen an erster Stelle für die Sportlerinnen im Wettkampf. Mit Auftritten bei Football-, Handball-, und Volleyballspielen werben Sie aktiv für das Thema Fairness im Sport und engagieren sich über das eigene Sporttreiben hinaus bei karitativen Veranstaltungen. Hierfür zeichnet die DOG die „Golden Glitters“ mit dem dritten Platz bei „Jung, sportlich, FAIR“ 2016 aus.

Die Deutsche Olympische Gesellschaft e.V. positioniert sich mit dem Leitmotiv „Leistung macht Spaß“ als werteorientierter, sportartübergreifender Förderverein, der mit der Olympischen Idee über den Sport hinaus in die Gesellschaft wirkt. Bundesweit vermittelt die DOG seit mehr als sechs Jahrzehnten mit über 40 Zweigstellen im gesamten Bundesgebiet die Olympischen Werte: Leistungsbereitschaft, Fair Play, Teamgeist und Völkerverständigung.

Die DOG tritt in der deutschen Sportlandschaft als federführende Kraft der Fair Play-Initiative für die Einhaltung und die Verbreitung des Fair Play-Gedankens im Sport und in der Gesellschaft ein. Fair Play ist mehr als die Befolgung der Regeln. Fair Play macht den Geist des Sports aus und fordert Handeln nach innerer Einstellung. Daher muss Fair Play ständig neu bewusst gemacht werden. Dies ist nicht nur eine Sache des Wissens, sondern vor allem des Verhaltens.


Jung, sportlich, FAIR

In bereits bewährter Tradition hat die Deutsche Olympische Gesellschaft 2015 den Fair Play-Preis „Jung, sportlich, FAIR ausgeschrieben. Im Vordergrund stehen zum einen die Vermittlung und Verbreitung des Olympischen Gedankens im Sport und in der Bevölkerung, und zum anderen die Zielgruppe Kinder und Jugendliche.

Mit dem Vorbildcharakter von „Jung, sportlich, FAIR“ soll frühzeitig auf das Fair Play hingewiesen werden, um den negativen Entwicklungen entgegenzuwirken und ein faires Miteinander, sowie kameradschaftliche Gesten zu fördern.

Die Deutsche Olympische Gesellschaft, welche als federführende Kraft der Fair Play-Initiative auftritt, möchte hiermit bei unserem Sportlernachwuchs, sei es im Leistungs- oder Breitensport, ein nachhaltiges Bewusstsein für faires Verhalten schaffen.

Die Gewinner der Ausschreibung 2015 sind:

1. Platz: Hip Hop-Formation von Tanzen in Kiel e.V.
2. Platz: Wassersport PCK Schwedt e.V.
3. Platz: Leichtathletik-Abteilung des Bürgerfelder Turnerbundes von 1892 e.V.

Die Gewinner des Wettbewerbes, die Hip Hop-Formation von Tanzen in Kiel e.V., leben den Gedanken des Fair Plays im Training wie im sportlichen Wettkampf. Hierzu gehören klare Verhaltensregeln innerhalb des Trainings und bei Meisterschaftswettkämpfen. Turnbeutel mit dem Aufdruck „#fairness“ werben für das sportliche Miteinander. Diese Grundsätze sind bereits so sehr bei den Kindern und Jugendlichen verankert, dass sich diese darüber hinaus im Verein aktuell für ein Projekt mit Flüchtlingen engagieren, um den Kindern und Jugendlichen in ihrem neuen Alltag eine faire Chance zu bieten.

Wir gratulieren herzlich den diesjährigen Gewinnern und bedanken uns darüber hinaus bei allen Bewerbern, die wir dieses Mal leider nicht berücksichtigen konnten. Eines steht allerdings fest: Das Fair Play hat bei allen gewonnen!


Jung, sportlich, FAIR

Jung, sportlich, FAIR

Am 31. Oktober 2014 ist die Bewerbungsfrist für die Ausschreibung „Jung, sportlich, FAIR“ ausgelaufen. In vollem Umfang den Inhalten und den Zielen der Ausschreibung getroffen hat das Theresien-Gymnasium Ansbach. Der erste Preis der Ausschreibung ist mit einem Fördergeld in Höhe von 500,- Euro dotiert.

Mit ihrem einmal jährlich stattfindenden Projekt-Seminar Sport vermittelt die Schule im Rahmen eines „Olympia-Sportfestes“ olympische Werte wie Fairness, Toleranz und Respekt. Seit 2013 wurde dieses durch eine Kooperation mit der Sebastian-Strobel-Schule aus Herrieden für Förderung geistig, körperlich sowie motorische Entwicklung erweitert und in „Integrative, Olympische Sommerspiele“ umbenannt.
Hervorzuheben ist, dass das Sportfest von den Schülern der 11. Klasse für die Schüler der 7. Klasse und der der Sebastian-Strobel-Schule organisiert wird. Dazu zählen ein vorab stattfindendes Training und die Einteilung in „Nationen“ mit jeweils 15 Schülern des Theresien-Gymnasiums und 2-3 Schülern der Sebastian-Strobel-Schule. Unter Einbezug olympischer Zeremonien, wie die Entzündung des Feuers, der Einzug der „Nationen“ uvm. werden der respektvolle Umgang mit dem sportlichen Gegner, die Kooperationsfähigkeit, die Achtung der Chancengleichheit sowie insbesondere das „FAIR Play“ vermittelt und weitergegeben.

Die Preisträger der Ausschreibung „Jung, sportlich, FAIR“ der Deutschen Olympischen Gesellschaft 2014:

  1. Theresien-Gymnasium Ansbach
  2. Stadtsportverein Gera 1990 e.V.
  3. Martin-Luther-Schule Rimbach & Georg-August-Zinn-Schule Reichelsheim

Wir gratulieren allen Gewinnern sehr herzlich!